So ist es fast jeder zweite Mann, der seine fehlende Haarpracht als besonders bedrückend empfindet.
Die Dermatologin Prof. Ulrike Blume-Peytavi von der Universitätshautklinik der Berliner Charitè vermutet, dass die Tatsache, dass das Geschlechtshormon Testosteron eine Rolle beim Haarverlust spielen kann, die Männer zusätzlich verunsichert. So bestehe bei vielen von ihnen die Angst, dass die Arbeitssuche unter dem Haarverlust leiden würde, ebenso wie die Befürchtung, von der Frauenwelt weniger attraktiv gefunden zu werden.
Entwarnung kann diesbezüglich Barbara Schwark, Psychologin an der Universitätsklinik Jena, geben. "Schwindende Haarpracht hat nichts mit Potenzverlust zu tun", betont sie.
Quelle: Apotheken Umschau 11/2005