US-Forschergruppe: Haarwachstum durch Stammzellen

Im ?normalen? Prozess geht das Haarwachstum von sich teilenden Zellen an der Basis der Follikelzellen aus (Syn. Haarbalg). In Verbindung mit dem Haarausfall werden abgestorbene Zellen des Balges resorbiert und anschließend wird ein neuer Prozess der Haarbildung durch Follikel-Stammzellen initiiert.

Aufbauend auf die Isolation und genetische Untersuchung von Follikelzellen genetisch veränderter Mäuse wurde die Aktivität von Follikeln überprüft. Im Vergleich zu anderen hautbildenden Zellen war die Teilungsaktivität der Balg-Zellen sowohl in vivo als auch in vitro hoch. Eine Transkriptionsanalyse zeigte in der Expression der Gene Gemeinsamkeiten zu anderen Stammzellen des menschlichen Körpers. Zudem konnte die Bildung anderer Hautzellen in vivo nachgewiesen werden. Das Team um R. J. Morris (USA) definierte eine Gruppe von Genen, welche follikelspezifisch exprimiert werden.

Die erfolgte Identifikation von Wachstumsfaktoren und Signalmolekülen könnte bei einer Manipulation der Regulationsmechanismen in Zukunft eine Rolle spielen. Weiterhin konnte die Verknüpfung von Genen der Follikelbildung und dem Immunsystem gezeigt werden.

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